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	<title>Andreas, Autor bei PopRocker</title>
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		<title>Bruce Springsteen – Darkness on the Edge of Town</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 May 2025 08:46:30 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[E Street Band]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Album zwischen Hoffnung und Verzweiflung Nach dem triumphalen Born to Run und einer dreijährigen Pause, bedingt durch rechtliche Auseinandersetzungen mit seinem ehemaligen Manager, kehrte Bruce Springsteen 1978 mit Darkness on the Edge of Town zurück. Dieses vierte Studioalbum markiert einen Wendepunkt in Springsteens Karriere: weg von den romantisierten Fluchten der frühen Werke hin zu [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Ein Album zwischen Hoffnung und Verzweiflung</h2>
<p>Nach dem triumphalen <em>Born to Run</em> und einer dreijährigen Pause, bedingt durch rechtliche Auseinandersetzungen mit seinem ehemaligen Manager, kehrte Bruce Springsteen 1978 mit <em>Darkness on the Edge of Town</em> zurück. Dieses vierte Studioalbum markiert einen Wendepunkt in Springsteens Karriere: weg von den romantisierten Fluchten der frühen Werke hin zu einer realistischeren, düstereren Darstellung des amerikanischen Lebens.</p>
<h2>Weniger Pomp, mehr Punch</h2>
<p>Musikalisch präsentiert sich <em>Darkness</em> als klare Abkehr vom epischen Bombast der Vorgängerplatte. Statt Wall-of-Sound-Gewittern gibt’s hier entschlackten Herzblut-Rock, roh und resolut. Die E Street Band spielt auf den Punkt – als kompakte Einheit, nicht als orchestraler Überbau. Springsteen selbst sagte später, er wollte den „angry sound of a band in a room“. Und das hört man: Die Songs sind dringlich, direkt und frei von Zuckerguss.</p>
<h2>Zwischen Working-Class-Wut und Sehnsucht</h2>
<h3>Badlands</h3>
<p>Der Opener ist ein Statement. Treibende Gitarren, ein mitgrölbarer Refrain und ein Text, der klingt wie ein Manifest gegen Resignation: „It ain’t no sin to be glad you’re alive“. Bruce schreit’s raus, als müsste er sich selbst daran erinnern – und wir gleich mit.</p>
<h3>Adam Raised a Cain</h3>
<p>Dunkel, schwer, fast biblisch. Springsteen lässt Vater-Sohn-Konflikte auf Gitarrenwände krachen. Kein netter Song, kein Ohrwurm – aber ein Brocken voller Schmerz und Symbolik. Wenn Rock’n’Roll eine Beichte wäre, klänge sie so.</p>
<h3>Racing in the Street</h3>
<p>Melancholie in Moll. Eine Ballade über Autos, Ausflucht und emotionale Leere. Was bei <em>Born to Run</em> noch nach Flucht klang, wirkt hier wie Nachsorge: Was bleibt, wenn der Motor schweigt und der Asphalt kalt ist?</p>
<h3>The Promised Land</h3>
<p>Ein Hoffnungsschimmer auf staubigem Grund. Springsteen besingt die Suche nach Sinn – nicht pathetisch, sondern als tägliches Ringen. Musikalisch klassisch Bruce: Mundharmonika, Refrain zum Mitsingen, und ein Gefühl wie ein Sonnenaufgang nach durchwachter Nacht.</p>
<h2>Der harte Kern</h2>
<p>Auch abseits der Highlights bleibt das Album dicht. Songs wie <strong>Factory</strong> und <strong>Something in the Night</strong> sind keine Crowdpleaser – aber sie zementieren den Anspruch dieses Albums: ehrlich, unsentimental, geradeaus. <strong>Streets of Fire</strong> und der Titelsong <strong>Darkness on the Edge of Town</strong> bringen das Album mit düsterer Wucht ins Ziel. Kein Happy End, aber ein würdiger Abspann.</p>
<h2>Fazit: 9 von 10</h2>
<p><em>Darkness on the Edge of Town</em> ist kein Album für den schnellen Kick. Es ist ein Langstreckenläufer mit Schwielen an den Füßen und Herz auf der Zunge. Wer hier reinhört, bekommt keine Antworten – aber viele gute Fragen. Und Songs, die sich anfühlen wie echtes Leben: widersprüchlich, kratzig, aber voller Seele. Ein Meilenstein – gerade weil er nicht glänzen will. Die 9 Punkte gibt&#8217;s für Haltung, Mut und das bleibende Gefühl, dass Hoffnung am besten klingt, wenn sie sich durchkämpft.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>:wumpscut: – Siamese</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 May 2025 08:35:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[Review]]></category>
		<category><![CDATA[EBM Album Bewertung]]></category>
		<category><![CDATA[Electro Darkwave]]></category>
		<category><![CDATA[Industrial Musik Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Rudy Ratzinger]]></category>
		<category><![CDATA[siamese]]></category>
		<category><![CDATA[wumpscut]]></category>
		<category><![CDATA[wumpscut Siamese Review]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Spagat zwischen Kreissäge und Kontemplation Rudy Ratzinger meldet sich 2010 zurück mit Siamese – und wer dachte, :wumpscut: hätte nach Evoke und Body Census seine berüchtigte Schärfe gegen Zuverlässigkeit eingetauscht, wird hier angenehm verunsichert. Das Album schubst einen mit offenen Armen in den Maschinenraum der Nacht und erinnert dabei an alte Bunkerzeiten – mit [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Ein Spagat zwischen Kreissäge und Kontemplation</h2>
<p>Rudy Ratzinger meldet sich 2010 zurück mit <em>Siamese</em> – und wer dachte, :wumpscut: hätte nach <em>Evoke</em> und <em>Body Census</em> seine berüchtigte Schärfe gegen Zuverlässigkeit eingetauscht, wird hier angenehm verunsichert. Das Album schubst einen mit offenen Armen in den Maschinenraum der Nacht und erinnert dabei an alte Bunkerzeiten – mit einem Hauch Wahnsinn, wie man ihn bei einem Soundtrack zu einem Lynch-Film erwarten würde, wenn der Cutter EBM mag.</p>
<h2>Der Einstieg: Wucht und Wahnsinn</h2>
<h3>Falling from Lucifer’s Grace</h3>
<p>Was für ein Opener. Der Track ballert los, als wollte Ratzinger persönlich dem heiligen Luzifer die Flügel stutzen. Harte Sequencer, düsterer als eine U-Bahn um vier Uhr morgens, und eine Aggressivität, die nicht nur clubtauglich ist, sondern clubnotwendig. Hier wackelt nicht die Wand, hier werden gleich die Grundmauern eingerissen.</p>
<h3>Boneshaker Baybee</h3>
<p>Ein Stampfer der Extraklasse. Tanzflächentauglich bis zur Selbstaufgabe, mit einem Kreissägensample, das die Geister früherer :w:-Glanzzeiten beschwört. Der Track ist nicht subtil, er ist ein elektrischer Tritt in die Magengrube – und das ist als Kompliment gemeint.</p>
<h2>Zwischentöne: Atmosphäre statt Aggression</h2>
<h3>Siamese</h3>
<p>Der Titeltrack wirkt fast zart im Vergleich zu den Vorgängern. Ratzinger gibt sich hier melancholisch, ja fast verstörend nachdenklich. Atmosphäre statt Aggression. Der Track ist kein Hit, aber ein Statement. Eines, das man nicht unbedingt auf der Tanzfläche braucht, dafür aber spätestens beim vierten Durchlauf als soundgewordenes Gemälde wahrnimmt. Dunkel. Unverständlich. Faszinierend.</p>
<h3>Ziribit</h3>
<p>Jetzt wird’s eigen. Instrumental, verspielt, mit Klavierlinien, die fast romantisch wirken könnten, wenn da nicht dieses nervtötende Hundegebell wäre. Ein Track wie ein Traum, der schön beginnt, aber dann auf LSD umkippt. Kunstvoll? Sicher. Essenziell? Vielleicht nicht.</p>
<h3>Auf Wiedersehn im Massengrab</h3>
<p>Ein Titel, wie ihn nur :wumpscut: schreiben kann. Der Song selbst: getragen, aber nicht langsam. Hypnotisch, wie ein Lied für den letzten Tanz eines verlorenen Soldaten. Der Beat pulsiert langsam, fast ritualhaft. Wäre der Track ein Film, dann einer in Schwarz-Weiß, gefilmt durch eine trübé Linse.</p>
<h2>Der Rückschlag: Industrial in Reinform</h2>
<h3>Teufelszeug</h3>
<p>Jetzt wird’s wieder laut. Der Track schreit: &#8222;Ich bin Industrial!&#8220; – in bester :w:-Manier. Das bayerisch gerollte &#8222;Teufelszeuch&#8220; ist ein kleiner Running Gag in der Szene geworden, der Sound aber alles andere als ein Scherz. Hier regieren verzerrte Vocals, schrille Synths und eine unbarmherzige Rhythmik. Stampfen oder weiterklicken? Ganz klar: Stampfen!</p>
<h3>Bam Bam</h3>
<p>Eine Lektion in Minimalismus. Der Track braucht wenig, um viel zu sein. Ein Sample, das sich wie ein Mantra durch die Struktur zieht, dazu ein perkussiver Beat, der an Nitzer Ebb erinnert, wäre dieser auf Ayahuasca gewesen. Nicht überproduziert, nicht unterkomplex. Einfach: Bam.</p>
<h3>Loyal to my Hate</h3>
<p>Mein persönlicher Höhepunkt. Vielschichtig, durchkomponiert, mit einer Hookline, die man nicht mehr loswird. Der Song ist nicht nur der Beweis, dass Ratzinger nichts verlernt hat – er ist eine Blaupause dafür, wie moderner EBM mit Seele klingen kann. Pflichttrack. Punkt.</p>
<h2>Das Nachspiel: Klangteppiche und Kontraste</h2>
<h3>Blood Stigmata</h3>
<p>Jetzt wird’s flächiger. Der Track schwebt mehr, als dass er stampft. Eine Art Soundteppich für Gedankenflüge ins Düstere. Nicht ganz so zwingend wie andere Tracks, aber als Kontrast wichtig. Der Sound ist beinahe ambient, aber immer noch klar Ratzinger.</p>
<h3>Killuh</h3>
<p>Ein Abschluss, der irritiert und begeistert zugleich. Weibliche Vocals, ungewohnt und dadurch umso spannender. Der Song wirkt fast wie ein Outro, das den Hörer sanft aus der Dunkelheit entlässt. Melancholisch, aber nie weinerlich. Ein starkes Ende für ein starkes Album.</p>
<h2>Fazit: 9 von 10</h2>
<p><em>Siamese</em> ist kein weiteres &#8222;ganz nettes&#8220; Album von :wumpscut:, sondern eine klare Kampfansage an all die glattgebügelten Elektro-Projekte, die zwar laut, aber nie intensiv klingen. Rudy Ratzinger gelingt hier ein Spagat zwischen Tradition und neuer Tiefe. Klar, nicht jeder Track zündet sofort, aber das Album ist ein Statement, das bleibt. Die 9 Punkte sind verdient – weil Rudy sich hier traut, alt zu sein, ohne altbacken zu wirken.</p>
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		<title>Boston &#8211; Third Stage</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 May 2025 07:44:01 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Englisch]]></category>
		<category><![CDATA[Review]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Boston]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Boston – Third Stage (Erscheinungsjahr: 1986) Manchmal dauert’s halt ein bisschen länger – und bei Boston waren’s dann eben auch mal acht Jahre. Third Stage erschien 1986, Jahre nach dem gefeierten Don’t Look Back, und nein: Niemand hätte sie ernsthaft dafür gehasst, wenn das Ding in alle Einzelteile gefallen wäre. Aber: Tom Scholz wäre nicht [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="album-review">
<h2>Boston – <em>Third Stage</em></h2>
<p><strong>(Erscheinungsjahr: 1986)</strong></p>
<p>Manchmal dauert’s halt ein bisschen länger – und bei Boston waren’s dann eben auch mal acht Jahre. <em>Third Stage</em> erschien 1986, Jahre nach dem gefeierten <em>Don’t Look Back</em>, und nein: Niemand hätte sie ernsthaft dafür gehasst, wenn das Ding in alle Einzelteile gefallen wäre. Aber: Tom Scholz wäre nicht Tom Scholz, wenn er in der Zwischenzeit nicht sämtliche Studiotechnik eigenhändig auseinander- und wieder zusammengebaut hätte. Ergebnis: Das hier klingt nicht nach 80ern. Es klingt nach <strong>Scholz. Pur.</strong></p>
<h3>Einstieg mit Turbo – aber auf Autopilot</h3>
<p>„Amanda“ eröffnet das Album – weich, gefällig, radiotauglich bis zum Anschlag. Und ja, das war die große Hit-Single, obwohl sie sich wie ein Softrock-Wölkchen anfühlt, das in der Gitarrenwand dann doch lieber schlafen geht. Für die Band war’s die Wiedergeburt, für die Rockpresse: <em>zu glatt</em>. Ich sag: <strong>Passt schon.</strong> Ein Song, der weiß, was er ist – kein Überflieger, aber auch kein Absturz. Und Brad Delps Stimme? Wieder da, wieder stark, wieder viel zu unterbewertet.</p>
<h3>„We’re Ready“ – mehr als nur Titeltrack-Energie</h3>
<p>Der nächste Track bringt die Motoren auf Temperatur. „We’re Ready“ ist genau das, was Boston immer gut konnten: <strong>Hymnisch, harmonisch, Hookline auf Steroiden.</strong> Der Sound hat Tiefe, ohne überladen zu wirken. Man hört jedem Gitarrenton an, dass Scholz die letzten acht Jahre damit verbracht hat, einzelne Frequenzen zu polieren. Das ist nicht Bandfeeling – das ist Hightech-Emotion. Und es funktioniert.</p>
<h3>Zwischenspiel oder Konzeptalbum?</h3>
<p>Was dann kommt, fühlt sich wie ein instrumentales Zögern an: „The Launch“ ist in drei Teile zerlegt, darunter „Countdown“ – 30 Sekunden Synthesizer, der ein bisschen nach EBM für Luftfahrtmechaniker klingt. Braucht man das? <strong>Nicht unbedingt.</strong> Aber als Teil des (halbherzigen) Konzeptalbum-Ansatzes ist es in Ordnung. Man hat halt viel Zeit gehabt – und irgendwohin musste die Kreativität ja.</p>
<h3>„Cool the Engines“ – der versteckte Star</h3>
<p>Viel zu oft übersehen, dabei einer der stärksten Tracks des Albums. „Cool the Engines“ schaltet von AOR auf Fast-Forward und liefert genau die Art von energiegeladener Struktur, bei der man merkt: <strong>Hier hat jemand mit Liebe zum Detail komponiert – und dann noch drei Wochen lang an der Hi-Hat gearbeitet.</strong></p>
<p>Delp singt sich einmal quer durchs Oktavfeld, die Chöre schieben wie eine warme Wand. Wer nach der Nummer noch behauptet, Boston wäre nur &#8222;nett&#8220; oder &#8222;routiniert&#8220;, hat vermutlich nie einen Verstärker gesehen, geschweige denn aufgedreht.</p>
<h3>Balladen, Bombast und ein bisschen Kitsch</h3>
<p>„My Destination“, „To Be a Man“, „Still in Love“ – das sind alles solide Songs, wenn auch nicht ganz ohne die Gefahr der Kitschgrenze. Wer bei „To Be a Man“ nicht kurz an Peter Cetera denkt, lügt oder war nie in den 80ern. Aber das ist okay. Boston dürfen das. Denn selbst wenn’s mal ein bisschen zu gefühlig wird, bleibt das Handwerk stets sauber, das Arrangement durchdacht und der Sound klar wie ein frisch polierter Gitarrenhals.</p>
<h3>Finale: „Hollyann“ – das große Herz</h3>
<p>„Hollyann“ ist der perfekte Rausschmeißer. Wehmütig, melodisch, mit dieser unterschwelligen Melancholie, die Boston immer dann am besten beherrscht, wenn sie sich nicht zwingen, auf den großen Refrain zu hämmern. Der Song schließt den Kreis – musikalisch, emotional, atmosphärisch. Und das auf eine Weise, die man ihnen nach so vielen Jahren Pause gar nicht mehr zugetraut hätte.</p>
<h3>Fazit: Kein <em>Don’t Look Back</em> – aber ein verdammt solides Comeback</h3>
<p><em>Third Stage</em> ist kein Album, das alles verändert. Aber es ist auch <strong>kein Aufguss.</strong> Es ist technisch brillant, musikalisch ausgereift und emotional überraschend ehrlich. Wer auf Rock mit Hochglanzfinish steht, wird hier fündig – und wer bei „Amanda“ abschaltet, hat die zweite Hälfte des Albums sowieso nicht verdient.</p>
<p><strong>8 von 10 Punkten</strong><br />
  (Und ein Ehrenpunkt für die Geduld.)</p>
</div>
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		<title>Aerosmith</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Mar 2025 23:19:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Band]]></category>
		<category><![CDATA[Englisch]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Aerosmith]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Aerosmith, eine der ikonischsten Rockbands der USA, wurde 1970 in Boston gegründet und hat seitdem die Musiklandschaft maßgeblich geprägt. Ihre Karriere ist gekennzeichnet durch musikalische Höhen und Tiefen, persönliche Herausforderungen und eine bemerkenswerte Fähigkeit zur Wiederauferstehung. Die Anfänge (1970–1972) Die Ursprünge von Aerosmith lassen sich auf eine Begegnung in Sunapee, New Hampshire, zurückführen. Steven Tyler, [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p data-start="0" data-end="296">Aerosmith, eine der ikonischsten Rockbands der USA, wurde 1970 in Boston gegründet und hat seitdem die Musiklandschaft maßgeblich geprägt. Ihre Karriere ist gekennzeichnet durch musikalische Höhen und Tiefen, persönliche Herausforderungen und eine bemerkenswerte Fähigkeit zur Wiederauferstehung.</p>
<p data-start="298" data-end="325"><strong data-start="298" data-end="325">Die Anfänge (1970–1972)</strong></p>
<p data-start="327" data-end="727">Die Ursprünge von Aerosmith lassen sich auf eine Begegnung in Sunapee, New Hampshire, zurückführen. Steven Tyler, ursprünglich Schlagzeuger und Sänger aus Yonkers, New York, traf dort auf Joe Perry, der zu dieser Zeit in einem Imbiss arbeitete und in der Band &#8222;Jam Band&#8220; mit Tom Hamilton spielte. Dieses Treffen führte zur Gründung von Aerosmith im Jahr 1970. Die ursprüngliche Besetzung bestand aus:</p>
<ul data-start="729" data-end="878">
<li data-start="729" data-end="756"><strong data-start="731" data-end="747">Steven Tyler</strong> (Gesang)</li>
<li data-start="757" data-end="786"><strong data-start="759" data-end="772">Joe Perry</strong> (Leadgitarre)</li>
<li data-start="787" data-end="812"><strong data-start="789" data-end="805">Tom Hamilton</strong> (Bass)</li>
<li data-start="813" data-end="843"><strong data-start="815" data-end="830">Joey Kramer</strong> (Schlagzeug)</li>
<li data-start="844" data-end="878"><strong data-start="846" data-end="860">Ray Tabano</strong> (Rhythmusgitarre)</li>
</ul>
<p data-start="880" data-end="1028">Bereits 1971 wurde Ray Tabano durch Brad Whitford ersetzt, wodurch die klassische Formation der Band entstand.</p>
<p data-start="1030" data-end="1074"><strong data-start="1030" data-end="1074">Erste Erfolge und Durchbruch (1973–1975)</strong></p>
<p data-start="1076" data-end="1614">1972 unterschrieb Aerosmith einen Plattenvertrag mit Columbia Records. Ihr Debütalbum &#8222;Aerosmith&#8220; wurde 1973 veröffentlicht und enthielt den späteren Hit &#8222;Dream On&#8220;. Obwohl das Album zunächst nur mäßigen Erfolg hatte, legte es den Grundstein für ihre Karriere. Der Durchbruch gelang mit dem dritten Album &#8222;Toys in the Attic&#8220; (1975), das Hits wie &#8222;Sweet Emotion&#8220; und &#8222;Walk This Way&#8220; hervorbrachte. Diese Mischung aus Hard Rock und Blues-Elementen etablierte Aerosmith als feste Größe in der Rockszene.</p>
<p data-start="1616" data-end="1671"><strong data-start="1616" data-end="1671">Herausforderungen und interne Konflikte (1976–1984)</strong></p>
<p data-start="1673" data-end="2230">Trotz des Erfolgs sah sich die Band mit internen Spannungen und Drogenproblemen konfrontiert. 1979 eskalierte ein Streit hinter der Bühne in Cleveland, als die Ehefrauen von Joe Perry und Tom Hamilton aneinandergerieten. Dieser Vorfall führte dazu, dass Perry die Band verließ; kurz darauf folgte auch Brad Whitford. Die beiden wurden durch Jimmy Crespo und Rick Dufay ersetzt. In dieser Phase veröffentlichte Aerosmith das Album &#8222;Rock in a Hard Place&#8220; (1982), das kommerziell jedoch hinter den Erwartungen zurückblieb.</p>
<p data-start="2232" data-end="2278"><strong data-start="2232" data-end="2278">Comeback und erneuter Aufstieg (1984–1999)</strong></p>
<p data-start="2280" data-end="2797">1984 kehrten Perry und Whitford zur Band zurück, was den Weg für ein beeindruckendes Comeback ebnete. Mit dem 1985er Album &#8222;Done with Mirrors&#8220; und insbesondere &#8222;Permanent Vacation&#8220; (1987) gelang Aerosmith die Rückkehr in die Charts. Hits wie &#8222;Dude (Looks Like a Lady)&#8220; und &#8222;Rag Doll&#8220; markierten ihre Wiederauferstehung. Die Zusammenarbeit mit Run-D.M.C. bei der Neuauflage von &#8222;Walk This Way&#8220; brachte ihnen zudem Anerkennung in der Hip-Hop-Community und erweiterte ihre Fanbasis.</p>
<p data-start="2799" data-end="3204">Die 1990er Jahre waren geprägt von weiteren Erfolgen. Das Album &#8222;Get a Grip&#8220; (1993) brachte Hits wie &#8222;Cryin'&#8220;, &#8222;Crazy&#8220; und &#8222;Amazing&#8220; hervor. Diese Songs dominierten die Musikvideosender und festigten Aerosmiths Status als Rocklegenden. 1998 erreichten sie mit &#8222;I Don&#8217;t Want to Miss a Thing&#8220; aus dem Soundtrack des Films &#8222;Armageddon&#8220; erstmals Platz eins der US-Charts.</p>
<p data-start="3206" data-end="3252"><strong data-start="3206" data-end="3252">Spätere Jahre und Vermächtnis (2000–heute)</strong></p>
<p data-start="3254" data-end="3768">Im neuen Jahrtausend setzte Aerosmith ihre Erfolgsgeschichte fort. Das Album &#8222;Just Push Play&#8220; (2001) enthielt den Hit &#8222;Jaded&#8220; und zeigte ihre Fähigkeit, sich musikalisch weiterzuentwickeln. 2004 kehrten sie mit &#8222;Honkin&#8216; on Bobo&#8220; zu ihren Blues-Wurzeln zurück. Trotz gesundheitlicher Herausforderungen einzelner Mitglieder und gelegentlicher Spannungen blieb die Band aktiv und tourte weltweit. 2012 veröffentlichten sie mit &#8222;Music from Another Dimension!&#8220; ihr 15. Studioalbum.</p>
<p data-start="3770" data-end="3805"><strong data-start="3770" data-end="3805">Musikalischer Stil und Einfluss</strong></p>
<p data-start="3807" data-end="4245">Aerosmiths Musik ist eine Mischung aus Bluesrock und Hardrock. Die markante Stimme von Steven Tyler und das melodische Gitarrenspiel von Joe Perry prägen ihren Sound. Ihre Fähigkeit, eingängige Riffs mit energiegeladenen Performances zu kombinieren, machte sie zu Vorreitern des amerikanischen Hardrocks. Bands wie Guns N&#8216; Roses und Mötley Crüe nennen Aerosmith als wichtigen Einfluss auf ihre Musik.</p>
<p data-start="4247" data-end="4272"><strong data-start="4247" data-end="4272">Diskografie (Auswahl)</strong></p>
<ul data-start="4274" data-end="4575">
<li data-start="4274" data-end="4294"><em data-start="4276" data-end="4287">Aerosmith</em> (1973)</li>
<li data-start="4295" data-end="4320"><em data-start="4297" data-end="4313">Get Your Wings</em> (1974)</li>
<li data-start="4321" data-end="4349"><em data-start="4323" data-end="4342">Toys in the Attic</em> (1975)</li>
<li data-start="4350" data-end="4366"><em data-start="4352" data-end="4359">Rocks</em> (1976)</li>
<li data-start="4367" data-end="4391"><em data-start="4369" data-end="4384">Draw the Line</em> (1977)</li>
<li data-start="4392" data-end="4421"><em data-start="4394" data-end="4414">Permanent Vacation</em> (1987)</li>
<li data-start="4422" data-end="4437"><em data-start="4424" data-end="4430">Pump</em> (1989)</li>
<li data-start="4438" data-end="4459"><em data-start="4440" data-end="4452">Get a Grip</em> (1993)</li>
<li data-start="4460" data-end="4481"><em data-start="4462" data-end="4474">Nine Lives</em> (1997)</li>
<li data-start="4482" data-end="4507"><em data-start="4484" data-end="4500">Just Push Play</em> (2001)</li>
<li data-start="4508" data-end="4534"><em data-start="4510" data-end="4527">Honkin&#8216; on Bobo</em> (2004)</li>
<li data-start="4535" data-end="4575"><em data-start="4537" data-end="4568">Music from Another Dimension!</em> (2012)</li>
</ul>
<p data-start="4577" data-end="4608"><strong data-start="4577" data-end="4608">Auszeichnungen und Ehrungen</strong></p>
<p data-start="4610" data-end="4887">Aerosmith wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter vier Grammy Awards und mehrere MTV Video Music Awards. 1999 wurden sie in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen, was ihren Einfluss auf die Musikgeschichte unterstreicht.</p>
<p data-start="4889" data-end="4898"><strong data-start="4889" data-end="4898">Fazit</strong></p>
<p data-start="4889" data-end="4898">Aerosmiths Reise von ihren Anfängen im Jahr 1970 bis zu ihrem Status als Rocklegenden ist ein beeindruckendes Zeugnis ihrer musikalischen Vielseitigkeit, ihres Durchhaltevermögens und ihrer Fähigkeit, sich immer wieder neu zu erfinden. Trotz zahlreicher Herausforderungen, darunter interne Konflikte und persönliche Probleme, hat die Band es geschafft, ihre Relevanz über Jahrzehnte hinweg zu bewahren. Ihre Musik, geprägt von einer einzigartigen Mischung aus Blues und Hardrock, hat Generationen von Fans begeistert und zahlreiche Künstler inspiriert. Mit einer beeindruckenden Diskografie und zahlreichen Auszeichnungen bleibt Aerosmith ein fester Bestandteil der Rockgeschichte, dessen Einfluss auch in den kommenden Jahren spürbar sein wird.</p>
<p><iframe title="Aerosmith - I Don&#039;t Want to Miss a Thing (Official HD Video)" width="780" height="439" src="https://www.youtube.com/embed/JkK8g6FMEXE?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Adam &#038; Eve</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Mar 2025 23:08:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[Duo]]></category>
		<category><![CDATA[Adam & Eve]]></category>
		<category><![CDATA[Andy Borg]]></category>
		<category><![CDATA[Claudia Jung]]></category>
		<category><![CDATA[Kristina Bach]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Adam &#38; Eve, ein deutsches Schlagerduo, prägten die Musikszene der 1960er und 1970er Jahre mit ihrer einzigartigen Mischung aus eingängigen Melodien und charismatischem Auftreten. Ihre Geschichte ist geprägt von künstlerischen Wandlungen, persönlichen Beziehungen und einer tiefen Leidenschaft für die Musik. Die erste Formation (1964–1968) Die Ursprünge von Adam &#38; Eve liegen in der Begegnung zweier [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p data-start="0" data-end="307">Adam &amp; Eve, ein deutsches Schlagerduo, prägten die Musikszene der 1960er und 1970er Jahre mit ihrer einzigartigen Mischung aus eingängigen Melodien und charismatischem Auftreten. Ihre Geschichte ist geprägt von künstlerischen Wandlungen, persönlichen Beziehungen und einer tiefen Leidenschaft für die Musik.</p>
<p data-start="309" data-end="344"><strong data-start="309" data-end="344">Die erste Formation (1964–1968)</strong></p>
<p data-start="346" data-end="911">Die Ursprünge von Adam &amp; Eve liegen in der Begegnung zweier talentierter Künstler: Eva Bartova und John Christian Dee. Eva Bartova, geboren am 26. März 1938 in Vejprty, Böhmen, verfügte über eine fundierte Ausbildung in klassischem Ballett und Gesang. 1963 entschied sie sich, ihre Heimat zu verlassen und nach Deutschland zu emigrieren. Es wird angenommen, dass sie zunächst in die DDR kam, da im selben Jahr dort eine Schallplattenaufnahme unter dem Namen Erika Bartova erschien. Später zog es sie in die Bundesrepublik Deutschland, wo sie als Sängerin arbeitete.</p>
<p data-start="913" data-end="1635">John Christian Dee, geboren im Februar 1944 in Tonawanda, USA, zog in den 1950er Jahren mit seiner Mutter nach England. In den frühen 1960er Jahren trafen sich Eva und John in Schweden, wo sie beschlossen, als Duo unter dem Namen Adam &amp; Eve aufzutreten. 1964 unterzeichneten sie ihren ersten Plattenvertrag in Deutschland. Ihr Debüt gaben sie 1966 mit der Single &#8222;They Can Look at Us and Laugh&#8220;, die ihnen Auftritte im deutschen Fernsehen ermöglichte. In den folgenden Jahren veröffentlichten sie zahlreiche Titel in englischer und deutscher Sprache, von denen einige in die Charts gelangten. Dennoch blieb der große kommerzielle Durchbruch aus, und Ende 1968 trennten sich ihre Wege.</p>
<p data-start="1637" data-end="1673"><strong data-start="1637" data-end="1673">Die zweite Formation (1969–1982)</strong></p>
<p data-start="1675" data-end="2189">Nach der Trennung von John Christian Dee fand Eva Bartova in Hartmut Schairer einen neuen musikalischen Partner. Schairer, geboren am 23. Februar 1946 in Stuttgart, hatte am Konservatorium seiner Heimatstadt Klavier, Bass und Klarinette studiert. Gemeinsam formten sie die zweite und erfolgreichere Formation von Adam &amp; Eve. 1969 erschien ihre erste gemeinsame Single &#8222;Shaggy Dog&#8220;. 1972 heirateten sie und etablierten sich als eines der bekanntesten Schlagerduos Deutschlands.</p>
<p data-start="2191" data-end="2556">Ihre Musik zeichnete sich durch romantische Texte und eingängige Melodien aus, die den Zeitgeist der 1970er Jahre trafen. Mit Hits wie &#8222;Wenn die Sonne erwacht in den Bergen&#8220; und &#8222;Tango Amor&#8220; eroberten sie die Herzen vieler Schlagerfans. Ihr Erfolg führte zu zahlreichen Fernsehauftritten und Tourneen im deutschsprachigen Raum.</p>
<p data-start="2558" data-end="2573"><strong data-start="2558" data-end="2573">Diskografie</strong></p>
<p data-start="2575" data-end="2705">Während ihrer aktiven Zeit veröffentlichten Adam &amp; Eve mehrere Alben und zahlreiche Singles. Einige ihrer bekanntesten Alben sind:</p>
<ul data-start="2707" data-end="2828">
<li data-start="2707" data-end="2736"><em data-start="2709" data-end="2729">Paradise of Sounds</em> (1967)</li>
<li data-start="2737" data-end="2768"><em data-start="2739" data-end="2761">Die schönsten Lieder</em> (1973)</li>
<li data-start="2769" data-end="2807"><em data-start="2771" data-end="2800">Lieder aus Manuelas Taverne</em> (1974)</li>
<li data-start="2808" data-end="2828"><em data-start="2810" data-end="2821">Wir beide</em> (1975)</li>
</ul>
<p data-start="2830" data-end="3051">Ihre Singles, darunter &#8222;Wenn die Sonne erwacht in den Bergen&#8220;, &#8222;Tango Amor&#8220; und &#8222;Ave Maria No Morro&#8220;, erfreuten sich großer Beliebtheit und festigten ihren Status in der Schlagerwelt.</p>
<p data-start="3053" data-end="3086"><strong data-start="3053" data-end="3086">Spätere Jahre und Vermächtnis</strong></p>
<p data-start="3088" data-end="3384">1982 entschieden sich Eva und Hartmut, sowohl privat als auch beruflich getrennte Wege zu gehen. Eva heiratete später den Sänger Jimmy Harrison, doch auch diese Ehe hielt nicht lange. Sie zog in die USA und verstarb am 17. September 1989 in Chicago an Krebs.</p>
<p data-start="3386" data-end="3704">Hartmut Schairer hingegen blieb der Musik treu und arbeitete erfolgreich als Komponist und Produzent. Er schrieb unter anderem für Künstler wie Claudia Jung, Andy Borg und Kristina Bach. 1998 heiratete er die Sängerin Gina Tielman, bekannt als Gina T., und produzierte ihre Musik.</p>
<p data-start="3706" data-end="4040">Adam &amp; Eve hinterließen einen bleibenden Eindruck in der deutschen Musiklandschaft. Ihre Lieder werden noch heute gespielt und erinnern an eine Zeit, in der der deutsche Schlager seine Blütezeit erlebte. Ihre Fähigkeit, romantische Themen mit eingängigen Melodien zu verbinden, machte sie zu einem der erfolgreichsten Duos ihrer Zeit.</p>
<p data-start="4042" data-end="4073"><strong data-start="4042" data-end="4073">Einfluss auf die Musikszene</strong></p>
<p data-start="4075" data-end="4450">Adam &amp; Eve trugen maßgeblich dazu bei, den deutschen Schlager in den 1960er und 1970er Jahren zu prägen. Ihre Musik spiegelte die Sehnsüchte und Träume einer Generation wider, die nach Romantik und Unbeschwertheit suchte. Durch ihre internationalen Wurzeln brachten sie zudem eine besondere Note in die deutsche Musikszene ein, die ihnen einen unverwechselbaren Stil verlieh.</p>
<p data-start="4452" data-end="4461"><strong data-start="4452" data-end="4461">Fazit</strong></p>
<p data-start="4463" data-end="4866">Die Geschichte von Adam &amp; Eve ist ein beeindruckendes Beispiel für künstlerische Leidenschaft, Anpassungsfähigkeit und den Willen, musikalische Träume zu verwirklichen. Trotz persönlicher und beruflicher Herausforderungen schufen sie Musik, die Generationen überdauerte und noch heute geschätzt wird. Ihr Vermächtnis lebt in ihren Liedern weiter und erinnert an eine goldene Ära des deutschen Schlagers.</p>
<p data-start="4868" data-end="4951">Für einen visuellen Einblick in ihre Karriere können Sie sich dieses Video ansehen:</p>
<p><iframe title="Adam und Eve - Ungarische Nächte 03.09.1977" width="780" height="585" src="https://www.youtube.com/embed/AmDQCyTyNgY?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
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		<title>Ace</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Mar 2025 22:54:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Band]]></category>
		<category><![CDATA[Englisch]]></category>
		<category><![CDATA[Eric Clapton]]></category>
		<category><![CDATA[Mike & The Mechanics]]></category>
		<category><![CDATA[Nick Lowe]]></category>
		<category><![CDATA[Roxy Music]]></category>
		<category><![CDATA[Squeeze]]></category>
		<category><![CDATA[The Action]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im April 1973 fanden sich im Tally Ho Pub in Kentish Town, einem Stadtteil Londons, fünf Musiker zusammen, die bis dahin nur wenig Erfolg vorweisen konnten. Sologitarrist Phil Harris, geboren am 18. Juli 1948 in London, und Gitarrist Alan „Bam“ King, geboren am 18. September 1946 ebenfalls in London, waren zuvor als Amateure tätig gewesen. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p data-start="0" data-end="603">Im April 1973 fanden sich im Tally Ho Pub in Kentish Town, einem Stadtteil Londons, fünf Musiker zusammen, die bis dahin nur wenig Erfolg vorweisen konnten. Sologitarrist Phil Harris, geboren am 18. Juli 1948 in London, und Gitarrist Alan „Bam“ King, geboren am 18. September 1946 ebenfalls in London, waren zuvor als Amateure tätig gewesen. Bassist Terry Comer, geboren am 23. Februar 1949 in Burnley, Organist Paul Carrack, geboren am 22. April 1951 in Sheffield, und Schlagzeuger Steve Witherington, geboren am 26. Dezember 1953 in Enfield, hatten zuvor in der Jazz-Rock-Formation Warm Dust gespielt.</p>
<p data-start="605" data-end="963">Bei diesem Auftritt wurden sie von Produzent John Anthony entdeckt, der ihnen prompt einen Plattenvertrag anbot. Im Sommer 1974 nahmen sie ihr Debütalbum „Five a Side“ auf. Während dieser Zeit kam es zu einer Umbesetzung: Schlagzeuger Steve Witherington verließ die Gruppe, und Fran Byrne, geboren am 17. März 1948 in Dublin, trat als neuer Schlagzeuger bei.</p>
<p data-start="965" data-end="1387">Im Oktober 1974 gelang der Band mit der Single „How Long“ der Einstieg in die englischen Charts. Im Sommer 1975 erreichte der Song auch die amerikanischen Hitparaden. Der Sound der Gruppe zeichnet sich durch melodischen Rock und harmonischen Gruppengesang aus. Aufgrund des Erfolgs in den USA konzentrierte sich die Band zunehmend auf den amerikanischen Markt, wodurch ihre Präsenz in Europa etwas in den Hintergrund trat.</p>
<p data-start="1389" data-end="1897">Die Band Ace, benannt nach einem Kneipenspiel, das die Mitglieder häufig spielten, entwickelte sich in den folgenden Jahren weiter. Trotz ihres frühen Erfolgs mit „How Long“ konnten sie diesen nicht vollständig wiederholen. Dennoch hinterließen sie einen bleibenden Eindruck in der Musikszene der 1970er Jahre. Ihr Debütalbum „Five a Side“ wurde für seinen eingängigen Sound und die musikalische Qualität gelobt. Die Band tourte sowohl in Europa als auch in den USA und baute sich eine treue Fangemeinde auf.</p>
<p data-start="1899" data-end="2431">Im Jahr 1977, nach internen Spannungen und dem Wunsch einiger Mitglieder, andere musikalische Wege zu gehen, löste sich Ace auf. Paul Carrack startete daraufhin eine erfolgreiche Solokarriere und schloss sich später Bands wie Squeeze und Mike &amp; The Mechanics an. Alan „Bam“ King gründete die Band „The Action“ und blieb in der Musikszene aktiv. Obwohl Ace nur wenige Jahre aktiv war, bleibt ihr Hit „How Long“ ein zeitloser Klassiker, der auch heute noch im Radio gespielt wird und an die kreative Energie der 1970er Jahre erinnert.</p>
<p data-start="2433" data-end="2916">Die Band Ace wurde im Dezember 1972 in Sheffield ursprünglich unter dem Namen &#8222;Ace Flash and the Dynamos&#8220; gegründet, änderte jedoch bald ihren Namen in das kürzere &#8222;Ace&#8220;. Die Mitglieder kamen aus verschiedenen professionellen Bands. Carrack und Comer hatten zuvor mit Warm Dust gespielt, während Alan &#8222;Bam&#8220; King mit Mighty Baby und davor mit der 1960er-Band The Action verbunden war. Durch die Verschmelzung von Pop- und Funk-Elementen erlangte Ace Popularität in der Pub-Rock-Szene.</p>
<p data-start="2918" data-end="3470">Vor der Aufnahme ihres Debütalbums &#8222;Five-A-Side&#8220; ersetzte der ehemalige Schlagzeuger von Bees Make Honey, Fran Byrne, Steve Witherington. Die Single &#8222;How Long&#8220; aus diesem Album war ein bedeutender Charterfolg, erreichte einen Platz in den Top 20 der UK Singles Chart und Platz drei in den US Billboard Hot 100 im Frühjahr 1975. Das Album selbst erreichte Platz 11 der Billboard 200. Carrack, der Keyboarder und Hauptsongwriter der Band, sang bei &#8222;How Long&#8220; die Lead-Vocals, während bei den folgenden Singles andere Bandmitglieder den Gesang übernahmen.</p>
<p data-start="3472" data-end="3986">Ace zog schließlich in die Vereinigten Staaten, ersetzte Phil Harris im Juni 1976 durch Jon Woodhead und veröffentlichte im Januar 1977 ihr drittes und letztes Album &#8222;No Strings&#8220;. Im Gegensatz zu früheren Alben von Ace wurden bei diesem Carracks Vocals hervorgehoben, wobei er bei den beiden Singles aus dem Album den Lead-Gesang übernahm. Die Singles konnten jedoch keine Chartplatzierungen erreichen, und Ace löste sich im Juli 1977 auf, als Carrack, Comer und Byrne sich Frankie Millers Begleitband anschlossen.</p>
<p data-start="3988" data-end="4355">Neben seiner Solokarriere spielte Carrack später mit Künstlern wie Eric Clapton, Nick Lowe, Roger Waters und dessen The Bleeding Heart Band, Roxy Music für das &#8222;Manifesto&#8220;-Album und die dazugehörige Tour, Squeeze in den frühen 1980ern und Mike + The Mechanics, für die er am bekanntesten ist. Seine Solo-Neuaufnahme von &#8222;How Long&#8220; wurde 1996 erneut ein UK Top-40-Hit.</p>
<p data-start="4357" data-end="4855">Die Diskografie von Ace umfasst drei Studioalben: &#8222;Five-A-Side&#8220; (1974), &#8222;Time for Another&#8220; (1975) und &#8222;No Strings&#8220; (1977). Trotz ihrer kurzen Karriere bleibt ihr musikalisches Erbe bestehen, insbesondere durch den anhaltenden Erfolg von &#8222;How Long&#8220;. Der Song wurde von zahlreichen Künstlern gecovert und bleibt ein fester Bestandteil von Carracks Live-Auftritten. Die Band wird oft als Beispiel für die Pub-Rock-Bewegung der 1970er Jahre genannt, die den Weg für viele andere britische Bands ebnete.</p>
<p data-start="4857" data-end="5337">Obwohl Ace hauptsächlich für &#8222;How Long&#8220; bekannt ist, zeigt ihre Musik eine Bandbreite an Stilen, die von Rock über Funk bis hin zu Soul reichen. Ihre Fähigkeit, eingängige Melodien mit tiefgründigen Texten zu kombinieren, hat ihnen einen besonderen Platz in der Musikgeschichte gesichert. Die Mitglieder von Ace haben nach der Auflösung der Band weiterhin bedeutende Beiträge zur Musik geleistet, insbesondere Paul Carrack, dessen Einfluss in der Rock- und Popmusik weiterhin spürbar blieb.</p>
<p><iframe title="Ace -  How Long HD" width="780" height="439" src="https://www.youtube.com/embed/Vo_GMMLULXw?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
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